Erst heute
haben wir
die ausreichenden.
wissenschaftlichen Erkenntnisse, um das unschätzbare Zeugnis dieses
zarten, ungewöhnlichen
Muschelseidentuches
ermessen
zu können. Lesen Sie mehr in dem spannenden Buch von Paul Badde über die
Wiederauffindung des über
400 Jahre
verschollenen Tuches,
der bis ins 16 Jahrhundert hochverehrten
Römischen Veronika, der
Vera Ikona, dem wahren Antlitz Jesu, nicht von Menschenhand gemacht
und das ist erst
der Anfang
der Wiederkehr
eines außergewöhnlichen, lebendig hier und jetzt wirkenden Zeugnisses
des Geistes Jesu als dem Urgrund unserer wirklich freien, eben nicht
biologisch determinierten, hier und jetzt in der Ewigkeit des Geistes
Gottes wurzelnden, leibhaftigen Existenz. ...............
mehr Presse zum Tuch aus dem Wasser
Eine erste
Rezension:
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Paul Badde führt den Leser
mit tiefem persönlichen Glauben ganz nah an die
Realität des Tuches heran, als stünde er mit ihm live davor. Das
ist, mal abgesehen von der umfangreichen, historischen Recherche mit
der er die Vergangenheit dieses Tuches aufarbeitet, eine große Hilfe
für alle, die nicht nach Manoppello fahren können. Gleichwohl kann
das Buch eine Fahrt nicht ersetzen, man
sollte es live erleben, um begreifen zu können, wovon der Autor redet.
Paul Baddes Arbeit ist
der Anfang der
Wiederkehr eines außergewöhnlichen Zeugnisses
des Geistes. Ein Zeugnis der
Auferstehung Jesu und seiner bleibenden geistigen Leibhaftigkeit
will der Autor uns nahe bringen. Es wird sich noch
herausstellen: Die Wiederauffindung der über 400 Jahre verschollenen,
bis ins 16 Jahrhundert von den Christen in Rom hoch verehrten römischen
Veronika, das Tuchbild mit dem Antlitz Jesu nicht von Menschenhand
gemacht, konnte zu keinem passenderen Zeitpunkt geschehen, wie zu
unserer Zeit. Die moderne Wissenschaft braucht gerade dieses Zeugnis.
Den alten
Bilderstreit allerdings, halte ich längst für überholt und nicht mehr
für eine Anerkennung des
Volto Santo für relevant. Der Bilderstreit konnte aus meiner
Sicht nie
wirklich ein Bilderstreit gewesen sein, sondern war vermutlich immer
nur ein verdecktes Mittel zum Zweck gegen den Glauben und die Kirche
als solche. Denn wenn die Veronika das Herzstück der damaligen
Christenheit war und eben schon damals das, als was wir siejetzt wieder
zu erkennen beginnen, begriffen wurde, dann war ihr Verschwinden
ungeheuerlich, dann musste man das Bild verschwindne lassen, wenn man
die Kirche vernichten oder in die Gewalt bekommen wollte.
Der sogenannte
Götze jedenfalls, das waren nie wirklich die
Bilder oder goldenen Kälber. Die waren auch immer nur Symbol
für eine geistige Wirklichkeit. Der
wahre Götze aber war immer schon die menschengemachte, verkürzte Vorstellung von
Gott, heute wissen wir: es ist die evolutionserblindete,
charakterlastig einseitige Projektion eines menschelnden Gottesbildes,
sei sie nun rein intellektuell oder in einem Bild zum Ausdruck
gebracht.
Das Bild selber war nie
wirklich der Götze, auch wenn es so aussah. Gott kann, das müsste uns
heute klar sein, mit dem
Bilderverbot in den zehn Geboten nur seelische Projektionsbilder
gemeint haben. Die Christenheit hat denn auch nie wirklich Probleme mit
Christusdarstellungen gehabt, wie die Kunstgeschichte und besonders
die Ikonographie reichhaltig beweisen.
Das in dem Buch
von Paul Badde vorgestellte Tuchbild aber ist
weit mehr als ein Bild. Seine Erscheinungsform gibt Zeugnis von höheren
Dimensionen und fordert ein neues Verständnis von Leibhaftigkeit überhaupt.
In einer Zeit der Quantenphysik und Frequenzinformatik, in der wir
wissen, dass Materie so fest nicht ist, wie sie aussieht, sondern
gewaltig über ihre Grenzen wabert und sich nur in Augenblickszuständen
manifestiert, können wir ganz neu begreifen, was Jesus meint, wenn er
sagt: "der Geist ist es der lebendig macht, nicht das
Fleisch". Offenkundig hat er das sehr real gemeint, realer, als
wir es bislang verstehen konnten.
Heute nähert sich die Wissenschaft
und noch wenig bekannte Bereiche der Genforschung diesem Verständnis
und zwar all denen zum Trotz, die derzeit genau das Gegenteil laut
proklamieren, dass nämlich der Mensch voll materiell determiniert
sei. Letzteres ist nur ein Vorwand zur Begründung jedweder Form von
Diktatur des einen Menschen über den anderen. Der mit den kleinen
grauen Zellen produzierte Verstand ist das Instrument des Geistes, sein
Sprachrohr und nicht seine Sprache.
Da kommt das ungewöhnliche Tuch gerade zum
richtigen Zeitpunkt, um das wahre Verhältnis von Geist - also nicht
Intellekt - und Materie, auf ganz neue, eindrückliche Weise zu
bestätigen, nämlich dass der Geist autark die Materie wirkt und nicht
umgekehrt. Dieses Verhältnis nun manifestiert aber eine Freiheit und
Unverfügbarkeit des Geistes, die es weder der Wissenschaft noch dem
Vatikan ermöglichen wird, die Echtheit des Antlitzes Jesu auf dem Tuch
zu beweisen. Die Muschelseide als solche wird wissenschaftlich
beweisbar sein, ist ja im Grunde schon bewiesen. Aber das Antlitz Jesu
in dem Tuch wird sich dem Beweis entziehen. Das zeigen deutlich
diverse Versuche im Umgang mit dem Tuch. Jedoch gerade diese
Unbeweisbarkeit ist der Beweis für ein nicht von Menschenhand gewirktes
Abbild.
Der Autor versucht
nun auf
sehr einfühlsame Weise, diese Spannung zu halten. Auch die Kirche
wird den Beweis nicht versuchen. Sie weiß, das Tuch kann zwar den
Glauben stärken aber eben nie ersetzen. Ganz einfach deshalb, weil
Gott selber den Glauben um unserer Freiheit willen nicht ersetzen
wird. Der Glaube eröffnet unsererseits die Höchstform des Wissens,
das ein Mensch Gott gegenüber je haben kann. Auch das Tuch wird deshalb
nur im Glauben zugänglich sein. All die, die sich vom Geist Jesu
leiten lassen und in Resonanz zu seiner
Liebe leben, werden das Antlitz erkennen, sei es im Tuch, sei es
in den Menschen, sei es in der Kirche. Die Kirche als ganze wird es
auch erkennen. Aber sie wird es nicht beweisen wollen und muss es auch
nicht beweisen.
Diese Wirklichkeit
des wissenden Glaubens ist in der Tat spannender als die
Fiktion, wie es in einer der Rezensionen heißt.
Dass das Tuch so lange verschollen war, war vielleicht notwendig, kann
jedenfalls dazu beitragen, dass es heute um so klarer erfasst werden kann, fern
jedes Götzendienstes. Dass es überhaupt verschwand, war wohl ein
handfester Angriff auf die Kirche. Das ist in der Tat ein Krími und
brachte die Kirchenführung über Jahrhunderte in Not. Ich denke aber,
es war eine heilsame Not. Sie hat die Kirche nicht zugrunde gerichtet,
sondern reifen lassen. Der Wechsel des Tuches in den neu erbauten
majestätischen Petersdom im 17.Jahrhundert hätte zu der Zeit
durchaus einen überzogenen Kult hervorbringen können, der dem Anliegen Jesu
zutiefst widersprochen hätte. Heute ist die Lage eine ganz andere.
Losgelöst von jeder politischen Macht, kann das Antlitz Jesu in der
Kirche seine wahre Kraft der Liebe entfalten, wie Papst Benedikt XVl
sie in seiner neuen Enzyklika heilsam konkret darstellt.