>>Wäre Gott für uns sichtbar, wir würden ihn nicht finden können. <<

Ein Antlitz Jesu? Das Abbild des Auferstandenen Jesus? So manch ein gläubiger Christ wird sich fragen: Brauche ich das überhaupt für meinen Glauben? Nein! Brauchen wir auch nicht! Und doch ist etwas daran, was wir brauchen. Wir wollen uns nicht gerne auf ein konkretes Antlitz Jesu festlegen lassen, damit wir mit Gott ganz persönlich in Beziehung treten können, so sehr intim, dass keiner außer uns sein Antlitz kennen kann. Das ist keineswegs Egoismus, sondern hat einen intuitiv sehr richtigen Grund. Es ist eine gesunde Selbstbehauptung der Seele und ihrer inneren  Wahrnehmung. Ein rein materielles, leibliches Antlitz Jesu würde den wahren Zugang zu Gott verhindern. Jesus sagt z.B. am Himmelfahrtstag: "wenn ich nicht zum Vater gehe, könnt ihr nicht dorthin kommen, wo ich bin." Denn wäre Gott für uns materiell sichtbar, wie ein  Mensch, wir würden ihn nicht wirklich finden können. Mit unserem  so ungeistigen, materiell gefangenen, irdischen Blick würden wir Gottes wahres Sein, also sein Antlitz, auf einer Ebene suchen, wo wir es nicht finden könnten.     
                             nach oben

Das hier vorgestellte Antlitzbild ist von einer Art, dass es sich in genau dieser seiner materiellen Darbietung  nicht festlegt. Der geographische, seelische und geistige Standpunkt des Betrachters ist entscheidend für das, was er zu sehen bekommt. Neben den zahlreichen Varianten rein geographischer Standpunkte, bedarf der Betrachter einer individuellen Verfassung, die ihn im Geiste befähigt, sein Antlitz  zu sehen.  Wer dann sieht, der sieht. Und er sieht in dem Moment, im nächsten möglicherweise schon nicht mehr. Und er sieht ganz intim. Diese Herausforderung zu ganzem Sehen brauchen wir. Sie kann uns nicht genug abverlangt werden, um sehen zu lernen.

Versuchen Sie einmal vor Ort ein Foto zu machen. Es wird Ihnen nicht gelingen, ein eindeutiges, einmaliges Antlitz auf' s Papier zu bannen. Sie werden immer nur eine Momentaufnahme erreichen.

 

                                  nach oben

 

 

     
 


Prof.W.Bulst

Prof.H.Pfeiffer
Sr. Blandina
 

 
 
 

Seit über 100 Jahren wird das sogenannte „Turiner Grabtuch“ unter Einbindung vieler wissenschaftlicher Disziplinen ausführlich untersucht. Diese Forschungsrichtung wird „Sindonologie“ genannt. Beim Turiner Grabtuch steht nunmehr fest, dass es sich hierbei um die kostbarste Reliquie der Christenheit aus dem Grabe Jesu von Nazareth handelt. Es gehört freilich – unabhängig von solchen Forschungen und ihren Ergebnissen – vorweg der Glaube an den wahren Tod und die wirkliche Auferstehung Jesu dazu, um die Authentizität des Grabtuches und der darauf befindlichen Abbildung des Gekreuzigten mit allen Fähigkeiten des menschlichen Geistes anzuerkennen. Das Turiner Grabtuch kann den Glauben an Jesus Christus, insofern er wahrer Gott und wahrer Mensch ist, nicht rational ersetzen.

Seit 1979 ist eine weitere Tuchreliquie, der sogenannte „Schleier von Manoppello“, unter Führung von P. Prof. Dr. Heinrich Pfeiffer SJ und Schwester Blandina Paschalis Schlömer OCSO, Gegenstand parallel laufender wissenschaftlicher Untersuchungen geworden. Im Gegensatz zum Turiner Grabtuch findet sich auf diesem Schleier nicht das Bild des ganzen Leichnams, sondern nur das des Antlitzes. All bisher erhobenen Indizien sprechen dafür, dass auch der Schleier von Manoppello, zusammen  mit dem Turiner Grabtuch, im Grabe Jesu gelegen hat. Das Antlitz des Turiner Grabtuches und das des Schleiers sind deckungsgleich, ergänzen einander und haben, übereinandergelegt und einzeln, das überlieferte Christusbild von den ersten Jahrhunderten an entscheidend mitgeprägt.

Beide Reliquien entsprechen bei sorgfältiger Exegese dem biblischen Befund im Johannesevangelium Kap. 20, V. 5 – 7; das Turiner Grabtuch kann demnach mit einem der othonia, der Schleier mit dem soudarion indentifiziert werden.


        
nach oben

 

Autoren

Werner Bulst, geboren 1913, seit 1932 Jesuit. Studium in München, Breslau, Frankfurt am Main und Rom. Professor an der Theologischen Fakultät SJ in Frankfurt, 1963 Studentenpfarrer in Darmstadt, zugleich Lehrbeauftragter für Theologie an der TH. Zahlreiche wissenschaftliche Publikationen in Büchern und Zeitschriften, mehrfach übersetzt in fremde Sprachen. Bulst ist seit 1947 an den Forschungen zum Turiner Grabtuch beteiligt und hat eine Reihe von Abhandlungen zu Einzelfragen veröffentlicht.

Heinrich Pfeiffer, geboren 1939, Studium der Kunstgeschichte, Archäologie, Romanistik, Philosophie und Theologie in Tübingen, London, Florenz, Berlin, München, Rom und Basel. Nach Eintritt in den jesuitenorden mehrere Publikationen über Raffael, das Veronikabild und zu Fragen der Ikonographie. Seit 1974 ist er Professor für christliche Kunstgeschichte an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. 

Mehr über seine Forschungsarbeit auf der Homepage des Volto santo.  www.voltosanto.it     Für den Inhalt externer Seiten haftet  Studio Anima nicht.

(Volto Santo ist italiensich und bedeutet: Heiliges Antlitz)

nach oben

  
 

Sr. Blandina 
auf der Homepage des

VOLTO SANTO
13-1_sblandina.jpg (5003 Byte)
(Italienisch und Englisch)

 

Sr. Blandina wurde am 6.4.1943 in Karlsbad/Aich in Tschechien geboren. Ihre Kindheit und Schulzeit verbrachte sie nach der Flucht 1945/46 in Mülheim/Ruhr/Styrum und in Oberhausen, zwei Nachbarstädte im Ruhrgebiet. Nach dem Abitur im Januar/Februar 1962 bereitete sie sich ab Mai 1962 auf den Eintritt bei den Missionsschwestern vom Kostbaren Blut in Neuenbeken (22.9.62) vor. Nach der ersten Profeß im Februar 1965 erste Bekanntschaft mit dem Turiner Grabtuch. Parallel zur Ordensausbildung erfolgte in den ersten Jahren eine Lehre in der Mosaik- werkstätte des Klosters. 1966 erhielt Sr. Blandina den Auftrag zum Pharmaziestudium. Weg der Ausbildung: Praktikum in Paderborn, nach der ewigen Profeß 1969 Studium in Würzburg und Bonn, Staatsexamen im Sommer/Herbst 1972 in Bonn. Am 1.Dezember 1972 Übertritt in den Trappistenorden, zunächst für eine Probezeit; offizieller Eintritt am 7.7.1973. Seit 1977 Beschäftigung mit Ikonen. Nach der feierlichen Profeß 1979 erste Bekanntschaft mit dem Schleier von Manopello. Ab 1981 offizielles Erlernen der Ikonographie, was einen mehrjährigen Aufenthalt (1983-1988) in Klöstern des Ordens in Frankreich erforderte. 1984 von dort aus Kontakte zu Prof. Werner Bulst, Darmstadt, Deutschlands bedeutendster Grabtuchforscher (+1996) und Prof. Heinrich Pfeiffer, Professor für christliche Kunstgeschichte an der päpstlichen Universität Gregoriana in Rom (Veröffent- lichungen u.a. über das Turiner Grabtuch und das echte Christusbild, über Raffael, das Veronikabild und Fragen der Ikonographie). Neben dem Ikonenschreiben vergleichende Arbeiten an den beiden Tuchreliquien. Im April 1988 Rückkehr nach Deutschland. Wegen eines Hüfts- und Rückenleidens keine schweren Arbeiten mehr möglich. Beschränkung der Tätigkeit zunehmend aud den Kantorinnendienst, verschiedene Hausarbeiten,
und Ikonenschreiben. Daneben Forschungsarbeiten am Schleier. 1991 erstes Foliendoppel aus Grabtuchbild und Schleier von Manopello. 1992 Beitrag beim C.I.E.L.T.-Grabtuchkongress in Nizza. 1995 Italienreise mit Besuch in Manopello. 1997 Referat auf dem Grabtuch-Kongress in Nizza.1998/99 Beteiligung an der Vereinsgründung des "Kreises
der Freunde des wahren Antlitzes Jesu Christi  -Penuel e.V." Im Oktober 1998 erste Ausstellung von "Doppelbildern" beim Antlitz Christi-Kongress in Rom. Oktober 1999: Eröffnung der Ausstellung "PENUEL - Il Volto del signore" in Manopello. Oktober 2001 Vortrag über den Volto-Santo beim Antlitz Christi-Kongress von Kardinal Angelini in Rom.
Sr. Blandina Paschalis arbeitet in der Ikonographie vor allem auch an der Christusikone, die sie am Schleierbild von Manopello neu zu orientieren sucht. Sie lebte nach ihrer Zeit in Maria Frieden (Eifel) im neu errichteten St. Marien zu Helfta in Eisleben (Sachsen). Seit August 2003 ist sie Eremitin in Manopello (Italien).

       nach oben
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Sr. Blandina ist Ikonographin und Sindonologin. Die Entstehung dieser wunderschönen Marien-Ikone ist mit Sr. Blandinas Antlitzforschung und ihrem ersten  Schritt an die Öffentlichkeit auf' s engste verbunden.  Als in Aussicht stand, dass ich sie in Frankreich  in einer französichen Niederlassung ihres Ordens während ihrer Ikonenausbildung besuchen könnte, hat sie sie für mich entworfen und gemalt.  Ich ahnte nicht, warum das für sie so wichtig war und hatte kurz vor dem Termin von Rom aus meinen Besuch schon telefonisch wieder abgesagt, weil eine Umbuchung unmöglich erschien. Als ich binnen Sekunden vor Zugabfahrt in Rom entscheiden musste, ob ich ein finanzielles Risiko eingehe oder nicht und welchen Zug ich nun nehme oder nicht, stieg ich dann doch unangemeldet und ohne in Frankreich den genauen Weg zu kennen, in den Nachtzug.  Es muss ihr Glaube gewesen sein, der mich so zu handeln bewegte. Zusammen mit ihrem handgearbeiteten Buch über erste Forschungsergebnisse ging dann schließlich diese Ikone mit mir in meinem Gepäck auf die Reise von Südfrankreich nach Deutschland um den Sindonologen Professor Werner Bulst ausfindig zu machen und ihm die Arbeit vorzulegen.  Es war als hätte Maria selber über diesen Weg  gewacht...... 
 
Obwohl ich für Sr. Blandina zu der Zeit offenbar die einzige Kontaktperson war, die den Transfer des Buches von Frankreich aus bewerkstelligen konnte,  hatte ich, zurück in Deutschland, doch auch nur sparsame zeitliche und finanzielle Möglichkeiten für die Recherche. Auf ihre Bitte hin hatte ich diesen sehr abenteuerlichen Abstecher von Italien aus über Südfrankreich nach Deutschland gemacht, um ihre Arbeit zusammen mit der Ikone entgegen zu nehmen. Zurück in Deutschland dienten meine sehr eingeschränkten Möglichkeiten  offenkundig dazu, dass das Buch genau so lange bei mir liegen blieb, bis Gott mit seinem stets besseren Überblick, eine notwendige Konstellation gefügt hatte, ohne die das Buch bei Professor Bulst liegen geblieben wäre. Mein dumpfes 'Wissen' ob solcher Fügung bestand nur darin, dass ich wegen des zeitlichen Verzugs nicht unruhig war, im Gegenteil sehr gelassen und entsprechend keinerlei schlechtes Gewissen hatte, als ich erst nach einer grösseren Pause und nochmaligen Nachfrage von Sr. Blandina den Transfer vornahm. Dieser Zeitpunkt war dann allerdings so exakt, dass just am Tag der Ankunft des Buches bei Prof. Bulst, Prof. Pfeiffer aus Rom bei ihm zu Besuch war, der diese Forschung sofort mit grossem Interesse aufgriff und eben auch aufgreifen konnte. Sr. Blandinas Entdeckung lag ganz auf der Linie seiner kunsthistorischen Forschung nach dem Christusbild. So nahmen die Dinge ihren Lauf. Über diesen weiteren Lauf auch mehr Details auf
www.voltosanto.it   
Für den Inhalt externer Seiten haftet  Studio Anima nicht.
www.antlitz-christi.de

Der Blick Mariens auf der Ikone ist für mich sehr lebendig, er zeigt sich immer wieder anders. Jetzt begleitet er mich seither in meinem Alltag und erinnert mich an diesen abenteurlichen Anfang unter 'ihrem' Schutz.

einige meditative Videos mit Erläuterungen von Schwester Blandina:
http://www.sr.blandina.ofm.li

 

 

  


 

Das Unerklärliche!?
Der "Schleier von Manopello" oder "das Tuch der Veronica"

Anfang des 17.Jhd. verschwand bei Umbaumaßnahmen (von der alten St.Peter-Basilika zum Petersdom) in Rom aus der Veronica- Kapelle unter bis heute unerklärten Umständen das über mehrere Jahrhunderte von unzähligen Rompilgern hochverehrte "Tuch der Veronica"!
Aus uralten Erzählungen erfährt man (über den König von Edessa oder auch Kaiser Tiberius), dass man Jesus Christus ein Tuch gab, welches er vor sein Gesicht hielt und sein Anlitz einprägte, ein sogenanntes "nicht von Menschenhand gemachtes" Bild. Diesen Begriff: "Acheiropoietos" findet man bereits in der Apostelgeschichte des Paulus, als dieser in Ephesus war.
Erzählt wird, dass im Jahre 1638 ein Bürger der kleinen italienischen Abruzzengemeinde Manopello, Donato Antonio de Fabritiis, dem neuerrichteten Kloster des Ortes ein Tuch mit dem Gesicht eines Mannes mittleren Lebensalter aus seinem Privatbesitz übergab. 1640 wurde die Geschichte (Istoria) des Tuches von dem Kapuziner Padre Donato da Bomba aufgeschrieben. Die notariell beglaubigte Übergabe erfolgte 1646!
Anlässlich der Übergabe an das Kloster wurde eine Historie des betreffenden Tüchleins verfasst:
Danach wurde schon im Jahre 1506 dem honorigen Einwohner, Arzt und Astronomen Leonelli von einem unbekannten Pilger vor der Kirchentür der Dorfkirche von Manopello ein Bündel übergeben mit der Bitte um Verehrung und sorgfältige Verwahrung. Nachdem Leonelli jedoch das Päckchen geöffnet hatte, erschrak er beim Anblick des Inhaltes. Er wollte sich bei dem Unbekannten bedanken; doch dieser war plötzlich verschwunden...
Innerhalb der Familie dieses Mannes übergab das Tüchlein von einer Generation zur anderen. Gemäß der Familientradition hätte über 100 Jahre später Marzia Leonelli das geheimnisvolle Tuch als Mitgift erhalten sollen. Als ihr die Übernahme jedoch verweigert worden ist, stahl es ihr Mann Patricio Petrucci (Anfangs des 17.Jhd.), ein Soldat, der es auch sonst mit den Gesetzen nicht so genau nahm. Er saß später in Chieti im Gefängnis. Um ihn von dort freizukaufen, entschloss sich seine Frau, das Tüchlein für vier Scudis an einen Ehrenbürger von Manopello zu verkaufen.
Seit dieser Zeit befindet sich das "Tuchbild" ununterbrochen am selben Ort und wird in der Bevölkerung verehrt als das "wahre Antlitz" Jesu Christi.
Erst seit ein paar Jahren (1999) weiß man wieder, wo sich dieses "legendäre Tuch"  befindet. Aufgrund ihrer Forschungen am Schleier von Manopello und der Entdeckung der Deckungsgleichheit des Turiner Grabtuches mit dem Volto Santo schrieb die Trappistin Sr. Blandina P. Schlömer ein Buch über beide Tücher. Prof.Heinrich Pfeiffer, Kunsthistoriker von der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom, konnte später den geschichtlichen Zusammenhang des Schleiers mit der "mittelalterlichen "Veronica" herstellen. Seit 1638 befindet sich das "Tüchlein" bei den Kapuzinermönchen von Manopello (Italien/Abruzzen).


Lesen sie mehr dazu und spannend in dem neuen Buch von Paul Badde:

"Das Muschelseidentuch" 2005 Ullstein-Verlag  
neu: 
"Das Göttliche Gesicht" Pattloch Verlag

nach oben

    

         

  

Mit Klick auf die Taube gelangen sie zu weiteren Bildern des Doppelantlitzes. Dort finden Sie noch weitere Links, über die Sie das Antlitz auch hier auf dem Monitor in seiner Durchsichtigkeit in einem Kirchenraum erleben können. Allerdings noch nicht in der Feinheit wie das Original. So ähnlich ungewöhnlich transparent jedenfalls ist das Tuch als Original in Manoppello vor dem Hintergrund des Kirchengemäuers zu sehen, vergleichbar mit einem Dia, doch viel lebendiger. 

Die Darstellung, die Sie hier auf der Homepage vorfinden, ist jedoch einmalig. Das Bild ist zwar statisch und eine Fotomontage auf dem Hintergrund eines anderen Kirchengemäuers, aber so ist das Antlitz selbst in Manoppello nicht zu sehen. Denn dank der Technik ist hier nicht nur der Manoppelloschleier in seiner Transparenz zu sehen sondern er ist in seiner Kongruenz mit dem Turiner Grabtuch  wie ein einziger transparent  dargestellt und zeigt beeindruckend leuchtend das eine neue Antlitz. 

 

 

© Elisabeth Schlömer

nach oben

 


nach oben Muschelseidetuch01.jpg (49644 Byte)        
Muschelseidetuch01.jpg (49644 Byte) Das Muschelseidentuch von Paul Badde / 2005

mehr dazu>>

nach oben        

"Betrug am Turiner Grabtuch" 
Der manipulierte Carbontest.

Werner Bulst - Knechtverlag

Das Ergebnis derAltersbestimmung des Turiner Grabtuchs durch den Radiocarbontest wird offiziell bekanntgegeben: Das Tuch stammt aus dem 13./14. Jahrhundert und ist somit als »Fälschung« erwiesen! Seither hat Professor Bulst eine Fülle von Indizien und stichhaltigen Argumenten zusammengetragen, die nur den einen Schluß zulassen: Der Radiocarbontest des Turiner Grabtuchs war ein von Anfang an abgekarteter Betrug! Die angebliche Altersbestimmung ist wertlos. Werner Bulst ist seit über 40 Jahren an den Forschungen zum Turiner Grabtuch maßgeblich beteiligt. Die Ergebnisse seinerwissenschaftI ichen Arbeit auf diesem Gebiet sind veröffentlicht in »Das TurinerGrabtuch und das Christusbild« (1987, Verlag Josef Knecht)

nach oben

"DAS TURINER  GRABTUCH UND DAS CHRISTUSBILD"
von Werner Bulst / Heinrich Pfeiffer - Knechtverlag

Das Standardwerk der modernen Grabtuchforschung von Professor Werner Bulst S.J. Was in der obigen Streitschrift teilweise nur knapp angedeutet werden konnte, stellt dieses Buch umfassend dar: einen Gesamtüberblick über den aktuellen Stand der Forschung am Turiner Grabtuch. Wissenschaftlich exakt werden Untersuchungen der Historiker, Mediziner, Archäologen, ja selbst der Informatiker dokumentiert. "Werner Bulst gilt international als der kundigste Experte in der Erforschung des Turiner Grabtuchs. Er sammelt die naturwissenschaftlich exakt erhobenen Fakten und geht der Frage nach, ob eine Identifikation des in diesem Grabtuch Beigesetzten mit Jesus von Nazareth wahrscheinlich ist." (Passauer Bistumsblatt, B. 1 1.87) "Ohne Einschränkung kann diese Dokumentation als eine Sensation bezeichnet werden. Sie will nichts >beweisen<, sondern unbestrittene Fakten am Grabtuch vorlegen." (Mainzer Rhein-Zeitung, 17. 7. 89) "Bei aller wissenschaftlicher Sorgfalt zeichnet sich das Buch durch seine allgemeinverständliche und geradezu spannende Darstellung aus." (Pinneberger Tageblatt, 23. l0. 87) "Hätte man vergleichbare Indizien, die für Alexander den Großen oder Sokrates sprächen, dann würde niemand von uns zweifeln. Aber, wenn es Jesus sein soll. . ." (Steirische Wochenpost, 24. 12. 84) 188 Seiten mit 128 Abbildungen und graphischen Darstellungen, gebunden mit Schutzumschlag, DM 48,-. In Vorbereitung ist (als zweiter Band) eine ikonographische Gesamtdarstellung der Entwicklung des Christusbildes im Zusammenhang mit dem Turiner Tuchbild von Professor Heinrich Pfeiffer. 
VERLAG JOSEF KNECHT FRANKFURT AM MAIN
nach oben

Umschlagtext:

Das am intensivsten erforschte Einzelobjekt der Wissenschaft im 20. Jahrhundert ist ein Stück Leinen, über vier Meter lang, mit dem schattenhaften Bild eines männlichen Körpers: das Turiner Grabtuch.
Vor nahezu 100 Jahren entbrannte darüber eine Kontroverse, die bis in unsere Tage reicht: die Naturwissenschaftler halten es für ein Leichentuch, die Exegeten aber für ein Kunstwerk des 14. Jahrhunderts. Doch die 1978 begonnenen Untersuchungen am Tuch haben bewiesen, daß es sich um das Leichentuch eines Gekreuzigten handelt, der in Palästina zur Zeit der römischen Herrschaft hingerichtet wurde. Wer aber ist dieser Gekreuzigte? Über den Stand der umfangreichen Forschung, die experimentellen Versuche und ihre Resultate, wird in diesem Buch systematisch und anschaulich berichtet. Anhand zahlreicher Bilder dokumentieren die Autoren einen in internationaler und interdisziplinärer Zusammenarbeit erhobenen Befund, mit dessen Hilfe sich die Geschichte des Grabtuches, das heute in Turin aufbewahrt wird, weit zurückverfolgen läßt. Besondere Beweiskraft kommt dabei der ikonographischen Wirkungsgeschichte zu. Datierbare, vor allem byzantinische Christusdarstellungen tragen nämlich die typischen Merkmale des Antlitzes auf dem Grabtuch. Diese Kunstwerke setzen also die Existenz des Tuches und auch das Wissen um seine Bedeutung voraus. Der Folgeband wird sich ausführlich diesem Problem stellen.

nach oben  

 


DAS ECHTE CHRISTUSBILD 
von Werner Bulst / Heinrich Pfeiffer - Knechtverlag

Wie sah Jesus wirklich aus? Das Antlitz auf dem Grabtuch von Turin erweist sich mit dem auf dem Schleier von Manoppello (vordere Umschlagseite) als völlig deckungsgleich. Der Schleier ist nichts anderes als das verloren geglaubte Schweiß­tuch der Veronika. Die in diesem Band rekon­struierte Geschichte der beiden Tuchreliquien zeigt: Sie bildeten ursprünglich eine Einheit, wurden etwa im 3./4. Jahrhundert getrennt und gelangten aus Kleinasien über Konstan­tinopel zu ihren heutigen Aufbewahrungs­orten. Die klassischen Christusdarstellungen der Kunst sind bis in kleinste Details von ihnen abhängig.Aus diesen historischen und ikonographischen Erkenntnissen ziehen die Autoren den aufsehenerregenden Schluß: Beide Tücher stammen aus dem Grab Jesu! Sie zeigen uns das authentische Abbild Christi 
nach oben

Umschlagtext:

Wie in Band 1 ausführlich dargestellt, zählt das Turiner Grabtuch zu den am intensivsten untersuchten Objekten der Wissenschaft im 20. Jahrhundert. Die Ergebnisse der vielfältigen Forschungen konvergieren zu derThese, daß es sich um das Leichentuch eines Gekreuzigten aus dem 1. Jahrhundert handelt. Die Übereinstimmungen mit den Passionsberichten der Evangelien legen den Schluß nahe, daß dieser Gekreuzigte kein anderer ist als Jesus Christus. Diesen Befund konnte auch der mittlerweile als betrügerische Manipulation entlarvte Radiocarbontest von 1988 nicht erschüttern. Er wird im Gegenteil erhärtet durch die erst vor kurzem entdeckte und hier erstmals in deutscher Übersetzung veröffentlichte Predigt Gregors des Referendars anläßlich der Übertragung des Grabtuchs nach Konstantinopel im Jahre 944.  

Während das Grabtuch in den letzten Jahrzehnten alle Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte, ist eine weitere „nicht von Menschenhand gemachte" Tuchreliquie bisher von der Forschung fast völlig unbeachtet geblieben: der in dem Abruzzenstädtchen Manoppello aufbewahrte Schleier, der das Abbild des Antlitzes zeigt, dessen Entstehung ebenso unerklärlich ist wie das des Grabtuchs von Turin. Aufgrund sorgfältigen Quellenstudiums, insbesondere durch die vergleichende Analyse der klassischen Christusdarstellungen in der Kunst, können die Autoren zeigen, daß der Schleier von Manoppello identisch ist mit dem verloren geglaubten Schweißtuch der Veronika aus St. Peter in Rom. Damit nicht genug, besteht die wahre Sensation der hier veröffentlichten Erkenntnisse darin, daß sich die Bilder auf dem Grabtuch und dem Schleier als völlig deckungsgleich erweisen. Sie müssen ursprünglich eine Einheit gebildet haben. Aufgrund dieser Entdeckung erhält der Bericht des Johannesevangeliums über die Tücher im leeren Grab eine wortwörtliche Plausibilität und liegt der Schluß nahe, daß es sich bei den beiden Tuchreliquien tatsächlich um Leichentuch und Soudarion Jesu handelt. Der Schleier von Manoppello zusammen mit dem Turiner Grabtuch bietet uns somit ein authentisches Abbild Christi. Seine charakteristischen Porträtzüge wurden in den Christusdarstellungen der Kunst detailgetreu durch die Jahrhunderte tradiert. Die hier dargelegten Erkenntnisse lassen nicht nur die Ikonographie des Christusbildes in einem neuen Licht erscheinen, sondern zeigen uns nach fast 2.000 Jahren, wie Jesus wirklich aussah.

Dieses Buch ist vergriffen. Aber einen Restbestand gibt es beim Verein Penuel e.V. 

und ein paar wenige Exemplare 
sind auch noch bei mir für je 15,00 Euro  zu haben.
da derzeit die Nachfrage steigt:
aktuell bei mir nur noch 3 Exemplare  - 11.August 2006

Bestellen Sie dafür hier unter
  
und geben Sie im Text folgendes an: 
1) Titel des Buches 
2) Ihre Adresse
3) Zahlungswunsch: per Nachnahme oder Vorabüberweisung

bei Vorabüberweisung:
15,- Euro + 1,40 Euro (
Porto Büchersendung) = 16,40 Euro
Nach der Bestellung erhalten Sie gegebenenfalls die Bankdaten von mir per Mail.

Sollte das Buch doch noch einmal neu verlegt werden, gebe ich hier Bescheid.

 
eine kurze Rezension von mir:

Mich persönlich haben am stärksten die Passagen beeindruckt, (in Kap. Vl, ab
S. 75) in denen Prof. Pfeiffer die Schriftstellen bei Johannes mit Blick auf
die Grabtücher untersucht, wo es von Johannes heißt "und er sah und glaubte"
(Jo 20,8) als er nach Petrus in das Grab hinein ging. Da wird deutlich, dass die
beiden Jünger nicht unbedingt so sehr wegen des leeren Grabes glaubten,
sondern wegen der Art und Weise, wie sie die Tücher vorfanden. .

Der vatikanische Kunsthistoriker  Prof. Heinz Pfeiffer SJ, der sich besonders
mit dem Christusbild in der Geschichte der Kirche befasst, untersucht hier
zum ersten Mal, inwieweit der Schleier von Manoppello identisch ist mit der
hochverehrten 'Römischen Veronika', die bis ins 16. Jahrhundert ein  Magnet
für die Rompilger war und ein nicht von Menschenhand gemachtes Abbild Jesu
sein sollte, das dann beim Bau der neuen Petersbasilika auf mysteriöse Weise
verloren ging. Ist es der hauchdünne Schleier von Manoppello in dem kleinen
Gebirgsörtchen in den Abruzzen, das Volto Santo?
Erstaunlich ist nun, dass gerade das Christusbild in den Jahrhunderten der
Kunst und Ikonographie die letzte Lücke auf dem Weg dieses Bildes in seiner
geschichtlichen Rekonstruktion schließt und gleichzeitig sehr beeindruckend
den Schleier von Manoppello als Urvorlage aller Christusbilder bestätigt.
Eli Schalom ( Elisabeth Schlömer)
 

 

                                                      nach oben
nach oben

 "Der Schleier von Manoppello
 und 
 Das Grabtuch von Turin"
 
Blandina Paschalis Schlömer - Resch-Verlag  

 s.a. www.antlitz-christi.de

nach oben

   
 

 

 

 

Näheres zum ungewöhnlichen Tuchmaterial >>

 

 

 

 
Hier ein Link zu einer Bildserie mit Darstellungen und Text aus der Meditation innerhalb meiner allerersten Fassung der  Gottesfeuer-Homepage 
 
Home-Antlitz-Film-Grdlg2.gif (188214 Byte)
weitere Antlitz
Bilder>>

nach oben